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Mittwoch, 24. Januar 2018


DM in Oberhof

Alles andere als freundlich war das Wetter an beinahe allen drei Wettkampftagen im thüringischen Oberhof. Doch wir waren ja nicht gekommen, um Urlaub zu machen. Und dass die Einstellung stimmte, merkte man gleich am ersten Tag bei den Sprintentscheidungen: Franziska war mit Platz 4 (3 km ¯ 18:38,4 min) in den LG-Wettbewerb gestartet und bitter enttäuscht. Bereits eine von ihren je 2 „Fahrkarten“ hätte für Edelmetall gereicht. Sie konnte auch der vorzeitige Deutschland- Trophy-Gewinn, für den Platz 7 im folgenden KK-Sprint genügte, nicht trösten.

Auch Martin Erler, bis zum Stehendschießen auf Treppchenkurs, vergab dort alle Möglichkeiten (4 km ¯ 19:23 min ¯ 7.). Nach Platz 10 im LG-Sprint gab es auf der gleichen KK-Strecke dann endlich die erste und für Frank nach 10 Jahren Anlauf seine DM-Einzel-Medaille in der Herren-Ak: 4 km ¯ 21:49 min ¯ Silber! Michael Anschütz war nicht wesentlich langsamer, hatte aber im mit Leichtathleten durchsetzten Herren-Feld trotz guter Schießleistung keine Chance (71. ¯ 22:25 min).

Drei Medaillen waren das Minimalziel für unser SgzB-Team. Davon waren wir noch weit entfernt. Deshalb gab es am Abend eine ausführliche Wettkampfanalyse und für „Franzi“, Martin und Frank mehrere Taktiken für die Massenstarts am Sonnabend. Je nachdem wie die Schießprüfungen ausfielen, sollte reagiert werden. Unsere B-Juniorin rangierte sich nach einem lupenreinen Liegendanschlag auf Platz 2 ein und konnte den auch beim 2. Liegendschießen verteidigen. Das erste Stehendschießen warf sie auf Platz 4 zurück. Wieder 4. wird sie sich unterwegs gedacht haben und knabberte den Gegnerinnen Meter um Meter ab. Aber die schossen schon, als sie zum Stand kam. Nerven wie Drahtseile muss Franziska Hartung gehabt haben ¯ nichts brachte sie vom Ziel ab, alles abzuräumen und plötzlich war sie auf Position 2, nur 10 Meter hinter der Führenden. Die Schlussrunde brachte die Entscheidung ¯ sie griff noch einmal an, aber die spätere Siegerin hatte zwei Penalty-Runden weniger. Völlig fertig, aber überglücklich lief sie mit 9 Sekunden Rückstand auf den Silberrang (5 km ¯ 31:45 min).

Medaillen, die man sich hart erkämpfen muss, bleiben länger in Erinnerung. Warum also sollte es Martin Erler anders gehen? Der führte sogar in den ersten beiden Runden das Rennen der A-Junioren an, da die athletisch stärkeren Sportler im Liegendanschlag patzten. Nach dem letzten Stehendanschlag aber war er 4., aber eben auch nur diese 10 m von Bronze entfernt. Er wusste, wenn es einen Podestplatz geben sollte, dann in diesem Wettkampf und so schloss er die Lücke und zog auf den letzten 300 m einen unwiderstehlichen Endspurt an ¯ (6 km ¯ 30:11 min ¯ Bronze)!

Die 3 Plaketten waren im „Sack“. Was jetzt noch kam, war Zugabe. Frank Anschütz wollte im Massenstart die Lücke zum Spitzenreiter noch einmal schließen, doch der ließ beim letzten Anschlag nichts mehr anbrennen ¯ dennoch Freude über eine weitere Silbermedaille (6 km ¯ 36:42 min) und damit gleichzeitig Platz 3 in der Deutschland-Trophy.

Durch Erkrankung eines Jugendlichen war das Sachsen-Team nicht in der Lage eine Juniorenstaffel aufzustellen. So ging Martin mit den Herren an Start. Mehr als Platz 15 war in dem bärenstarken LG-Feld allerdings nicht drin. Frank belegte mit den KK-Sachsen Platz 7 und Franziska durfte noch eine weitere Plakette abholen ¯ Bronze mit den Sachsen-Damen.

Damit brachten 4 Starter der Schützengilde 5 Medaillen mit nach Hause und können sich bei 6 Plaketten für Sachsen durchaus damit rühmen, den Löwenanteil eingestrichen zu haben. Entsprechend wurde dann auf der Heimfahrt gefeiert ¯ und nun freuen sich alle auf die Trainings- und Wettkampfpause.



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