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Montag, 23. April 2018


„Alte Hasen“ holen Medaillen für Schützengilde

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fällt das Fazit vom Deutschlandcup in Willingen für die Brander Sommerbiathleten durchaus positiv aus. Bis auf Nicole Hietzke (W 25) absolvierten alle ihr Anschießen schnell und problemlos. Vielleicht war gerade diese Akribie ausschlaggebend für ihren Bronzeplatz im Einzelwettkampf (5 km – 32:09 min). 6 Fehler waren bei den schwierigen Windverhältnissen am ersten Wettkampftag das beste Ergebnis des Teams.

Durch die neue Strafzeitregel (+ 30 sec pro Fehler zur Laufzeit) hatte sie sogar Optionen auf den Cupsieg.

Sandro Syska (M 12) schrammte auf der bergigen 2,4 km-Strecke mit Platz 4 (14:08 min) ebenso am Podest vorbei wie Paula Henneberg (W 14 – 14:49, 6.). Beide hätten schon bei einem Treffer mehr in der Medaillenvergabe mitreden können.

Franziska Hartung (W 20) musste durch Ausfälle in ihrer Altersklasse bei den Damen starten und erwischte ebenso wie Frank Anschütz (M 50) über 5 km mit 4 Fehlern einen klassischen Fehlstart. Bei 4 Schießeinlagen gaben beide aber nicht auf und kämpften sich noch bis auf Platz 5 vor (Franzi – 32:03 min; Frank – 28:41 min). Der Übungsleiter erhielt gleich im Anschluss die Chance zur Rehabilitation und nutzte diese auf der 4-km-Trophystrecke mit dem KK-Gewehr und dem Bronzeplatz (22:35 min).

Matthias Mende (M 20) belegte bei den Junioren Platz 10, was nach noch nicht mal 6 Monaten Training ein hervorragendes Ergebnis ist.

Dass die verpassten Medaillen nicht der falschen Munition zuzuschreiben waren bewiesen alle Sportler bei den Sonntagsentscheidungen.

Der Trainer war auf der 4-km-Distanz mit dem KK-Gewehr diesmal nicht zu schlagen. Ein Schießfehler im Liegendanschlag und endlich mal eine fehlerfreie Serie im Stehendanschlag bedeuteten Gold in der Trophy (21:58 min) und lassen für die DM im September hoffen. Sandro hatte es durch sein Einzelergebnis als Startläufer in das Sachsen-Schüler-Team geschafft und brannte dort ein regelrechtes Feuerwerk ab. Bei je einem Nachlader in zwei Schießprüfungen ließ er die Strafrunde rechts liegen und wechselte mit der drittschnellsten Zeit (1,5 km – 8:31 min) aller Läufer auf seine Nünchritzer Mannschaftskameradin.

Damit legte er die Grundlage für Silber in der Schülerstaffel (3 x 1,5 km – 28:27 min). Nerven wie Drahtseile zeigte Franziska. Sie wollte gemeinsam mit Nicole auch die Staffelmedaille, musste aber gleich beim ersten Liegendschießen durch Überfüllung am Schießstand warten. Die 28 Sekunden „Pause“ brachten sie zwar in einen ungünstigen Pulsbereich, aber davon spürte man nichts: 5 Schuss, 5 Treffer und auf Position 3 wieder auf die Strecke.

Im Stehendanschlag konnte sie dieses Kunststück, diesmal ohne Pause wiederholen. Nachdem ihre Nünchritzer Teamkameradin ein paar Federn lassen musste (2 Strafrunden), lag es an Nicole, die Kohlen noch aus dem Feuer zu holen. Beim Liegendanschlag eroberte sie Platz 3 zurück, um dann im direkten Duell beim Stehendschießen eine Scheibe nach der anderen abzuräumen, während ihre Gegnerin an der letzten Klappscheibe schier verzweifelte und in die Strafrunde musste.

Das Polster ließ sich „Nici“ nicht mehr nehmen.

Ohnehin waren beide Brander Damen mit der drittschnellsten Laufzeit (15:30 min) aller Damen auf der 2,5-km-Runde unterwegs und strahlten am Ende gemeinsam über Silber (3 x 2,5 km – 48:14 min).

Matthias Mende belegte mit Frank Anschütz und einem dritten Sachsen aus Reinsdorf Platz 13 im starken Feld der Herrenklasse.



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