Schützengilde zu Brand 1835 e.V. Schützengilde zu Brand 1835 e.V. Schützengilde zu Brand 1835 e.V.
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Samstag, 21. Juli 2018


Brander Starter halten Sachsens Fahne hoch

Die Athleten der Sg zu Brand 1835 e. V. sind zu den Sommerbiathlon-DM nach Altenberg gefahren, um im Kampf um die begehrten Medaillen ein entscheidendes Wort mitzureden. Doch gleich am ersten Wettkampftag machten sich Sorgenfalten breit: Paula Henneberg (weibl. Jugend) begann eine Erkältung auszubrüten und Matthias Mende (Jun.) machten Knieprobleme zu schaffen.

Während Paula starten konnte, waren für Matthias die DM beendet, noch ehe sie richtig begonnen hatten.

Die Jugendliche lieferte gehandicapt dennoch herzerfrischende Rennen am Erzgebirgskamm ab: Im LG-Sprint über 3 km ließ sie lediglich die letzte Stehendscheibe oben und vergab damit die Podestplätze (17:43,5 min – 5.). Vielleicht war das die richtige Motivation für den nächsten Wettbewerb. Obwohl sie erst seit kurzem mit der KK-Waffe arbeitet, sollte ihr der Sprint über die gleiche Distanz das erste Edelmetall einbringen. Je 2 Fehler im Liegend- und Stehendanschlag bedeuteten den Vizemeistertitel (18:38,9 min). „Paula hat genau zum richtigen Zeitpunkt ihr Zögern überwunden“ – so der Übungsleiter, der im Training immer wieder die langen Standzeiten beim Stehendanschlag kritisierte.

Frank Anschütz (Herren-Akl.) selbst ging den 4-km-Sprint beherzt an und war mit einem Fehler im Liegendanschlag ganz vorn dabei. Allerdings verdarben dann 3 schwarze Punkte stehend den Traum vom Meistertitel. „Ich konnte die Scheibe einfach nicht lange genug fixieren“, so der Bronzemedaillengewinner (20:42,2 min) im Ziel mit einem lachenden (Bronze mit 6 Sekunden gerettet) und einem weinenden (Gold war nur 13 Sekunden weg – und das war genau eine Strafrunde) Auge.

Beim LG-Massenstart über 4 km setzte Paula Henneberg alle unter Druck, indem sie ein hohes Tempo ging und fehlerfrei beim Liegendanschlag mit Vorsprung vom Stand ging. Mit einem Fehler beim 2. Liegendschießen war sie in einem Terzett auf Medaillenkurs. 2 Fehler im Stehendanschlag waren für den Sieg genau einer zuviel, aber Silber verteidigte sie gegen die vermeintlich stärkere Läuferin aus Hessen souverän durch eine Schlussrunde am Tempolimit (23:38,6 min).

Über die mit 5 km etwas längere KK-Distanz gelang ihr dieses Kunststück noch einmal, so dass sie auch die 3. Silbermedaille aus den Händen des Vizepräsidenten des Sächsischen Schützenbundes entgegennehmen durfte.

Dem Übungsleiter wurde das verkürzte Anschießen vor dem Massenstart zum Verhängnis: „Wir hatten 7 KK-Starter und auf einer Bahn nur 25 min Zeit. Das konnte nicht gut gehen.

Vor der geplanten letzten Korrektur wurde abgepfiffen.“ Damit war das erste Liegendschießen praktisch ein Test und der ging mit 4 Fehlern gründlich daneben. „Es ist ärgerlich, wenn man die Chance hat ganz nach vorn zu laufen und es so verdattelt wird“ so der Brander Trainer im Ziel. Das ganze Rennen war damit eine Aufholjagd, die mit dem undankbaren Platz 4 (6 km – 34:33,2 min) ein Ende fand.

Sachsens Damen holten am Schlusstag mit Platz 2 im Staffelwettkampf (3 x 3 km) die 5. Sächsische Medaille. Paula wurde hier würdig von einer Bornaer Sportlerin vertreten, die mindestens ebenso über das Edelmetall strahlen konnte, wie die Jugendliche über ihre DM-Plaketten-Sammlung.

Frank Anschütz wurde mit der Herren-KK-Staffel (3 x 4 km) 5.




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