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Samstag, 21. Juli 2018


Sg zu Brand am Gesamtsieg von Deutschland bei Masters-EM in Tschechien beteiligt

Nach der DM in Altenberg sollte die Saison für die Sachsen eigentlich zu Ende sein. Der freundlichen Einladung unserer tschechischen Sportfreunde nach Decin konnten wir uns aber nicht entziehen und das war gut so.

Ohne große Erwartungen gingen wir an die Sprint- und Massenstartwettbewerbe mit dem Luftgewehr, die für die Altersklassen über 30 Jahre als EM gewertet wurde. Gleichzeitig gab es für die anderen Altersklassen Rahmenwettkämpfe, wobei die gleichen Auszeichnungen wie für die Europameister ausgereicht wurden.

Ein Fünkchen Hoffnung, in den Medaillenkampf eingreifen zu können hatten wir dennoch, denn die DM lagen ja noch nicht so weit zurück. Sandro gewann die Schülerklasse nach 2 fehlerfreien Schießeinlagen mit knappen 3,6 Sekunden Vorsprung vor einem Slowaken und einem Tschechen (7:30,6 min) und sorgte damit für die eine kleine Überraschung und den ersten Meistertitel. Vor allem die fehlerfreien Schießprüfungen und der athletische Kampf bis zum Ziel gaben diesem Rennen eine besondere Würze. Damit konnte er auch dem läuferisch stärkeren Slowaken Paroli bieten.

Frank Anschütz (Masters 3) errang den 2. Titel am ersten Wettkampftag nach fehlerfreiem Schießen. Der Abstand fiel noch knapper als bei den Schülern mit 2,8 Sekunden aus (2 km – 8:36,5 min). Erst bei der abendlichen Siegerehrung und dem Abspielen der deutschen Nationalhymne wurde den Medaillengewinnern der internationale Erfolg dann bewusst.

Einen großen Anteil daran hatte Matthias Mende, der verletzungsbedingt die Trainerrolle übernahm und den Athleten sowohl beim Anschießen, als auch im Wettkampf immer die richtige Orientierung vermittelte. Die Massenstarts gingen bei den Schülern über 2 km. Sie sahen Sandro als Sprintsieger in der Favoritenrolle. Die Strategie allerdings ging von dem stärkeren Slowaken aus, dem man nicht unbedingt an den Fersen kleben sollte. Fehlerfreies Schießen war Voraussetzung für die Umsetzung eines zweiten Einzelsieges.

Das gelang beim ersten Umlauf nicht ganz (beide 1 Fehler), so dass der Abstand auf 50 m anwuchs. Der Brander Schüler setzte sich leider zu sehr unter Druck und musste 2 weitere Fehler in Kauf nehmen, so dass auch der Silberrang verloren ging (9:19,0 min – 3.).

Frank Anschütz begann das 3 km-Rennen von der Spitze und hatte am Berg klare Vorteile, die die Medaillengewinner vom Sprint aber auf den flachen Streckenabschnitten wieder kompensierten. Nach dem fehlerfreien ersten Liegendschießen setzten sich der Brander Trainer und der Sprintzweite ab. Auch beim 2. Liegendschießen blieben beide fehlerfrei. Die Entscheidung fiel beim letzten Stehendschießen, bei dem Anschütz den letzten Schuss zwar eher setzte, um einen kleinen Vorsprung für die letzten 500 m mitzunehmen, aber nicht traf (13:55,2 min – 2.).

Deutschland errang insgesamt 10 Titel und hatte damit in der Länderwertung die Nase vorn.



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