Schützengilde zu Brand 1835 e.V. Schützengilde zu Brand 1835 e.V. Schützengilde zu Brand 1835 e.V.
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Dienstag, 16. Oktober 2018


LM in Nünchritz, 3 Starts – 3 Fahrkarten

Die Schützengilde zu Brand hat sich bei den Landesmeisterschaften in Nünchritz gut verkauft. Mit 3 Startern wurden zwei Titel, eine Silber- und eine Bronzemedaille erkämpft. Hinzu kam Platz 3 in einem Team-Wettbewerb, wobei die Startplätze ausgelost wurden.

Als erster musste am Sonnabend der Übungsleiter ran. Seinen Platz in der Landesauswahl sicherte er sich mit einem Sieg im KK-Sprint (4 km – 21:48,2 min). „Wenn das erste Schießen fast problemlos läuft und der stärkste Gegner fast zum Greifen nahe ist, macht die 2. Runde doppelt soviel Spaß“, so Frank Anschütz nach einem Liegendfehler.

Für die Schüler war die „Challenge“ am gleichen Tag ein Test für ihren scharfen Start am Sonntag. Sandro Syska zog sich dabei achtbar aus der Affäre und lag mit seinen Rundenzeiten auf der ca. 500 m langen Strecke nach den Schießeinlagen mit unter 3 min im Bereich der Spitzenläufer. Mit einem Nünchritzer und Berliner Sportler wurde sein Team am Ende Dritter. Jeweils nur ein Nachlader ließen für die LM-Entscheidung der A-Schüler einen spannenden Wettbewerb erwarten.

Leider waren seine Sonntagsergebnisse dann doch nicht so sattelfest. Die Medaillen in der zahlenmäßig stärksten Altersklasse waren auch deshalb hart umkämpft, weil sich wenigstens 4 Sportler auf relativ gleichem Niveau befinden und die jeweilige Tagesform enorme Bedeutung hat. Sandro hatte wie fast alle Läufer Probleme mit den Nünchritzer Klappanlagen. Diese verziehen keinen Randtreffer. Zweimal kippten die Scheiben zwar an, aber sie fielen nicht. Am Ende fehlte ihm eine Sekunde zu Silber, besonders ärgerlich, wenn man der Meinung ist, nicht alles gegeben zu haben (2,5 km – 14:20,6 min).

Jonathan Czolbe dagegen konnte seinen B-Schüler Sieg überschwänglich feiern: „Coole Medaille“ war sein Kommentar zur neuen Kollektion des Sächsischen Schützenbundes für die Treppchenplätze aller Schießsportdisziplinen. Das Ergebnis am Stand war diesmal zwar nicht so optimal wie beim Lausitzcup, aber seine Laufleistung ließ niemals Zweifel an seinem Gesamterfolg aufkommen (2,5 km – 18:11,6 min).

In der Herren-Ak. wurde diesmal Frank Anschütz von seinem Bornaer Kontrahenten verfolgt, der den Spieß nach dem Liegendschießen umdrehen konnte und auch beim Stehendanschlag die Tuchfühlung behielt. Der Übungsleiter war am Ende schneller unterwegs als bei der KK-Entscheidung (4 km - 21:00,7 min), aber 18 Sekunden zu langsam für den Sieg. „Coole Medaillen“, war auch sein Kommentar. „Davon darf man ruhig zwei verschiedene Farben haben.“, so der Vizemeister im Ziel.

Damit haben alle drei Brander Sommerbiathleten die Quali-Hürde für Bayrisch-Eisenstein im September geschafft. Vor allem für Jonathan sind nun noch ein paar zusätzliche Schulaufgaben zu erledigen, denn der Staffelplatz im Schülerteam ist mit einem Stehendanschlag verbunden, den er bisher nur vom Hören-Sagen kennt.



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