Schützengilde zu Brand 1835 e.V. Schützengilde zu Brand 1835 e.V. Schützengilde zu Brand 1835 e.V.
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Mittwoch, 24. Januar 2018


Syska erringt Vizemeistertitel

Am Ende kehrten die Starter der Sg zu Brand 1835 doch noch mit zufriedenen Gesichtern von den DM aus Bayerisch-Eisenstein zurück. Sandro Syska machte das Dutzend der Medaillengewinner der Sommerbiathleten der Schützengilde bei den nationalen Titelkämpfen voll und errang dort seine erste Plakette.

Dabei fing das Wochenende mit den Sprintwettbewerben gar nicht so perfekt an. Nach 2,4 km und nur einem Fehler im Stehendanschlag mit dem Luftgewehr schrammte der Schülerstarter mit knapp 6 Sekunden an Bronze vorbei (12:30,0 min – 5.). Jonathan Czolbe schlug sich in seinem ersten Jahr bei den teilweise drei Jahre älteren Konkurrenten recht wacker und musste nach einer fehlerfreien Liegendserie zwei Strafrunden für das Stehendschießen absolvieren. Als 41. von 56 Startern verpasste er den Massenstart um einen Platz.

Übungsleiter Frank Anschütz ging in der Herren-Akl. über 4 km mit dem KK-Gewehr an den Start und hatte mit einem Fehler liegend einen fast perfekten Einstand. Drei Fahrkarten stehend allerdings beendeten den Medaillentraum recht schnell. 22:38 min waren genau eine Runde zuviel für einen Treppchenplatz – 6.

Mit Sandro wurde am Abend dann die Strategie für das 3-km-Duell besprochen. Hier galt es seine Präzision am Schießstand in die Waagschale zu werfen, da nach 4 Wochen Verletzungspause die Kondition allein nicht langen sollte. Das gelang erst bei der letzten Schießprüfung perfekt, allerdings war hier der „Zug“ schon abgefahren. Das Loch zur Spitzengruppe des Massenstartrennens konnte er damit nicht mehr stopfen (16:33,9 min – 7).

Hier sah es bei Anschütz besser aus: Drei Runden durfte er nach fast fehlerfreiem zweimaligem Liegendschießen das Feld der Herrenaltersklasse anführen, dann holte ihn die Realität ein. Zweimal drei Fehler stehend waren die Holzplakette (6 km – 37:45 min – 4.).

Sein Meisterstück sollte Syska am Schlusstag abliefern. Als Startläufer brachte er mit nur einem Nachlader im Stehendanschlag das Team Sachsen I in Front und wechselte als erster von 17 Staffeln mit der tollen Zeit von 9:23,7 min. Das war der fünftschnellste Streckendurchlauf aller 54 Staffelteilnehmer. „Es war schon toll, wie er unter diesem Stress die Ruhe bewahrte“, so der Trainer nach dem Rennen. Auch der zweite Läufer aus Nünchritz ließ keine Scheibe oben und toppte die Zeiten nochmals (8:53,0 – Bestzeit), so dass der Titel schon sicher schien. Der Schlussläufer, der Bronzemedaillengewinner des Massenstarts würde es schon richten. Dieser musste allerdings seinen Vorsprung gegen den besten Köthener verteidigen. Der Sachsen-Anhaltiner schoss schneller, knüpfte aber an sein Einzelergebnis an und musste zweimal in die Strafrunde. Leider agierte der letzte Sachse nicht so abgezockt wie bei seinem Bronzemedaillengewinn. Franz Findeisen musste dreimal in die Penalty-Runde. Über 3 x 1,8 km hing Silber allerdings an einem seidenen Faden. Das Hantieren des Startläufers der Sachsen an seiner Waffe wurde als grenzwertig und gerade noch zulässig eingestuft, so dass das Team nach 29:04,4 min feiern durfte.

Czolbe wurde mit der 2. Sachsenstaffel im gleichen LG-Wettbewerb ebenso 10. wie Anschütz mit der KK-staffel.



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