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Samstag, 21. Juli 2018


Verdrehte Welt beim Cupfinale

Am Ende standen doch noch 3 Sportler der Schützengilde auf dem Pokaltreppchen beim Finale in Nünchritz. Während Jonathan Czolbe bereits fleißig in den vorangegangenen Läufen in Brand-Erbisdorf und Borna gepunktet hatte, fehlten diese den anderen Sommerbiathleten unseres Vereins.

Die Schüler trugen den Finallauf klassisch über 2,4 km als Sprintwettbewerb aus. Dabei erwischte Jonathan mit 8 Fahrkarten einen rabenschwarzen Tag und landete auf Platz 5 (13:41 min). Der Druck war diesmal vermutlich doch etwas zu groß. Sowohl die Köthener Läufer, als auch der Nünchritzer Bernhard, den er sonst klar dominierte, zeigten sichere Schießleistungen. Bei der Siegerehrung konnte unser Schüler über Pokalsilber dann aber schon wieder lächeln.

Während Sandro Syska (Jugend) und Frank Anschütz (Herren Ak) die Vorläufe über 3 x 400 bzw. 600 m klar dominierten, schaffte es Matthias Mende mit Platz 4 bei den Herren zwar sicher ins Finale, war mit seinen Leistungen am Schießstand aber gar nicht zufrieden. Dass er kritischer als die anderen mit seinem Ergebnis umging, sollte sich im Endlauf auszahlen.

Beim Supersprint über jeweils 5 Runden musste viermal geschossen werden, wobei der Stand erst verlassen werden durfte, wenn alle Scheiben getroffen waren.

Syska lag drei Umläufe in Front und vergab beim Stehendschießen mit 5 Nachladern nicht nur den Sieg, sondern fiel sogar auf Platz 3 zurück (2 km – 14:28 min). In der Pokalwertung erzielte er ebenfalls Bronze. Übungsleiter Anschütz verlor beim ersten Liegendschießen über 2 Minuten. „Es ist frustrierend, wenn man die Gegner weglaufen sieht und man selbst auf der Matte festklebt.“ Dabei war es ganz simpel. Nach dem Anschießen wehte der Wind permanent von rechts, was schon den anderen Schützen Probleme bereitete. 600 Meter reichten, um diesen Fehler zu analysieren und die Aufholjagd begann. Beim letzten Schießen war der Spitzenreiter am Stand erreicht, aber er arbeitete bereits an der letzten noch stehenden Scheibe, als Anschütz begann. 4 Nachlader waren dann für die Schlussrunde zuviel, so dass „nur“ Platz 2 zu Buche stand (3 km – 21:08 min). Mit nur einem Lauf gab es keine Cupwertung.

Wie es geht, zeigte in beeindruckender Manier schließlich Matthias Mende, der die athletisch stärkeren Sportler mächtig unter Druck setzte. Je 1 Nachlader in den Liegendanschlägen und fehlerfreies Stehendschießen brachten ihm immer einen Vorteil, den die Gegner erst wieder zulaufen mussten. Und man merkte, dass ihm dieser Wettkampf sichtlich Spaß bereitete.

Platz 3 (3 km – 17:44 min) war gleichzeitig sein bestes Saisonergebnis und verhalf ihm auch im Cup zu Bronze.



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