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Dienstag, 16. Oktober 2018


Kids mit tollem Saisonabschluss

Das Niveau der Sommerbiathlon-DM und die Teilnehmerzahlen sind deutlich gestiegen. Vom 14. bis 16. September nahmen mehr als 650 Sportler aus allen Bundesländern den Kampf um die begehrten Medaillen auf. Mit 66 Startern war die Schülerklasse am stärksten besetzt und genau dort startete Jonathan Czolbe. Erfreulicherweise konnte er das Sommernachtsergebnis vom August fast wiederholen. Nur ein Liegendfehler ließ die Zielzeit um 20 Sekunden anwachsen (man hatte die Strafrunde wegen der großen Starterzahl gestrichen). Damit setzte Jonathan genau die Akzente, die man von ihm abfordern konnte, gehörte zu den 6 stärksten Schützen im Teilnehmerfeld und belegte einen respektablen 25. Platz (2,5 km – 12:15,6 min). Auch das Zeitlimit für den Verfolgungswettkampf von 3 Minuten zum Sieger war dadurch kein Problem.

Glück hatte unser zweiter Starter, Sandro Syska: Eine plötzlich aufkommende Windböe ließ kurz vor Ende des Anschießens der 2. Gruppe 100 Waffen samt Ständer umfallen und sorgte für großen Schaden - er war nicht betroffen. „Gedanken macht man sich als Sportler aber dann doch – anders ist seine Schussverlagerung beim Liegendanschlag wohl nicht zu erklären“, so Übungsleiter Frank Anschütz nach dem Rennen. Syska ließ beim ersten Umlauf 4 Scheiben schwarz und musste auch stehend weitere 20 Sekunden in Kauf nehmen. Damit rückten die Treppchenplätze in weite Ferne (3 km – 14:11,8 min – Platz 24.). Aber auch er übersprang locker die Hürde für den Verfolgerwettkampf.

Frank Anschütz konnte es im KK-Sprint über 4 km nicht viel besser machen. „Wir nutzten den Trainingstag zu einem kompletten Waffenumbau und die Sicherheit war noch nicht wieder da, obwohl das Gewehr einwandfrei funktionierte.“ Als Doppelstarter nahm er nach 4 Fehlern Tempo raus und wurde mit 21:19,1 min (bei 2:40 min Strafzeit) noch 11.

In der neuen LG-Seniorenklasse sollte es dann unbedingt die Medaille werden. „Aber mit der Brechstange geht es eben nicht.“ Die Laufzeit hätte für Silber gereicht, 2 Strafminuten führten zu Rang 7 (19:52,1 min für 4 km).

Jonathan Czolbe ging hoch motiviert in seinen Verfolgerwettkampf. Läuferisch konnte er noch nicht punkten, wollte aber erneut am Schießstand glänzen. Das glückte ihm nur im ersten Liegendanschlag mit einem Fehler. Obwohl dieser klar verrissen und sein Anschlag perfekt war, kam er von seiner Linie ab. 2 und weitere 4 Fehler, die diesmal in Strafrunden abgegolten wurden, ließen das gut aufgenommene Rennen verblassen (Rang 36).

In der Jugendklasse pirschte sich Sandro Syska um 5 Plätze nach vorn. Das Liegendschießen war zweimal perfekt. Stehend blieben leider 3 Scheiben schwarz, sonst wäre es noch etwas besser geworden. Mit Platz 19 kann er dennoch sehr zufrieden sein.

Der Übungsleiter hatte viel Zeit sich die anderen Verfolger-Rennen anzusehen. Diese zeigten, dass es möglich war, 2 Minuten aufzuholen. Also standen die Zeichen auf Angriff und das Rennen ließ sich gut an. Nach 15 Schuss nur 2 Fehler und schon auf Rang 3. Aber wie so oft ist der letzte Anschlag entscheidend. „Die Medaille war schon abholbereit, aber wenn man vor dem Schießen über Fehler, die man sich leisten könnte nachdenkt, hat man schon verloren. Es ist genau dass, was wir als Trainer den Jugendlichen beizubringen versuchen. Und man macht es selbst falsch.“ ärgerte sich der Übungsleiter der Brander Sommerbiathleten. Mit 4 Fehlern wurde alles vergeben. Während Anschütz in der Strafrunde kreiselte, zogen die Kontrahenten auf und davon. Am Ende blieb mit Platz 5 immerhin noch die Teilnahme an der Siegerehrung.



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