Sommerbiathlon


Können und Enthusiasmus


Wer in der Anlehnung an den Winter die Definition für Sommerbiathlon sucht liegt gar nicht so verkehrt. Historisch gewachsen ist er aber in den neuen Bundesländern aus dem "Ernst-Schneller-Wettkampf". Geländelauf, Hindernisstafette und Schützenduell führten an so manchem Wochenende viele Schüler und Jugendliche zusammen, um auf verschiedenen Ebenen die Meister zu ermitteln. Bis 1990 wurde der Geländelauf mit einem einmaligen Liegendschießen und offener Visierung durchgeführt. Seitdem gab es gravierende Technikeinschnitte, die zu einem enormen Qualitätssprung führten.

Bis 1995 fand man sich eher spontan zu Leitungsvergleichen zusammen. Von da ab wurde die Sportart mit Cupserien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg neu belebt. Vereine gründeten sich teilweise neu, um Sommerbiathlon zu betreiben.

Sommerbiathlon ist ein Sport, der immer wieder eine neue Motivation braucht. Der Reiz liegt in der Abwechslung zwischen Belastung beim Lauf und Ruhe beim Schießen. Und es braucht schon eine gewisse Vorbereitung, wenn man den Saisonstart nicht als böse Überraschung erleben möchte. Meist sind es 3 Monate, die für die ersten Trainingseinheiten eingeplant werden und bisher hatten wir damit noch keinen Fehlstart. Zudem erwartet die Sportler dank Sponsorenunterstützung zum Auftakt ein neues Gewehr.